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Geländewagentrail im Sauerland

Realisierungskonzept in privater Trägerschaft

 

Einrichtung einer Geländewagenerlebnisstrecke exemplarisch dargestellt für die Gemeinden Meschede und Bestwig

Grundidee:

In Deutschland gibt es mehrere Millionen Geländewagen. Über 90 Prozent werden ausschliesslich auf normalen Strassen bewegt. 90 Prozent aller Geländewagenbesitzer würden allerdings gerne einmal im Gelände bzw. auf unbefestigten Wegen fahren, können dies aber kaum tun, da es fast überall verboten ist. Die noch zu gründende Geländewagentrail GmbH richtet einen 20 bis 30 km langen "Einbahnstrassen"- Rundkurs(ca. 2 Std. reine Fahrzeit o. Unterbrechung) ein, der unter Nutzung vorhandener Feld-, Wald- und Wirtschaftswege rund um Meschede/Bestwig führt. Der Ausgangs- bzw. Zielpunkt wird stadtnah eingerichtet. Das Befahren des Trails ist nur mit vierradgetriebenen Fahrzeugen mit einer vorgeschriebenen Bodenfreiheit erlaubt. Die Route sollte POIs(Points of Interest) bzw. die einzelnen Ortschaften der Kommune verbinden, so dass nicht nur die Kernstadt davon profitiert. Die Route wird detailliert ausgeschildert und darf nur nach Kauf einer Plakette befahren werden. An Kreuzungspunkten mit Land- oder Bundesstrassen kann an mehreren Punkten in die Rundstrecke ein- oder ausgefahren werden. Dort, wo es im Interesse der Wegeführung unvermeidbar ist, können kurze Teilabschnitte auch Land- u. Bundesstrassen einbeziehen,

Nach dem Vorbild der Nordschleife des Nürburgringes, des 17 Meilen Drives in Monterey/Kalifornien, wird so ein deutschlandweit einzigartiger Rundkurs für geländegängige Fahrzeuge geschaffen.

Geschäftsplan(engl. Businessplan)

Nachdem eine Realisierung des Trails in kommunaler Trägerschaft unwahrscheinlich erscheint, wird eine privatwirtschaftliche, gewinnorientierte Lösung angestrebt.

Rechtliche Konzeption

Gründung einer GmbH die den Geländewagentrail betreibt und vermarktet.

Fordergründiges Ziel in der Planungsphase wird es sein, eine geeignete 20 bis 30 km lange Strecke zu finden, deren Anfangs- u. Zielpunkt möglichst gleich sind, d.h. es wird bevorzugt eine Rundstrecke angestrebt.

Hierzu ist es erforderlich Grundbesitzer zu finden, die bereit sind die Wege auf ihren Liegenschaften gegen Entrichtung einer Gebühr(s.u.) zur Verfügung zu stellen.

Vorteile und Einnahmeperspektive für die beteiligten Grundbesitzer

- Ständige Einnahmen für die Grundbesitzer, die sich am Aufkommen orientieren:

Die Gmbh beteiligt den Grundbesitzer je Fahrzeug mit einer Entschädigung von 30 Cent/km Wegstrecke. Ansprechadresse: s.u.

Beispielrechnung:

Ein Grundbesitzer, der eine Wegstrecke von 2 km Länge zur Verfügung stellt, erhält somit bei einem durchschnittlichen Fahrzeugaufkommen von 50 Fahrzeugen/Tag eine Entschädigung von 10800 Euro/Jahr.

 Weitere Einnahmen können die Grundbesitzer durch Direktvermarktung von landwirtschaftlichen o. forstwirtschaftlichen Produkten, Gastronomie, Werbung, Dienstleistungen(Abschleppen, etc.) generieren.

 Vorteile für die Kommunen: 

 - Stärkung der heimischen Gastronomie, Hotelerie, Werkstätten, Geschäfte.

- Hoher Bekanntheitsgrad durch bundesweite Vermarktung, derzeit noch Alleinstellungscharakter in der BRD.

- Werbeeinahmen

- Vermeidung unkontrollierter Geländefahrten durch Privatpersonen durch Kanalisierung auf eine reglementierte ausgewiese Strecke.

 Realisierung und Betrieb des Trails

 - Am Startpunkt wird eine Schranke mit Ticketautomat und Verhaltensregeln aufgestellt. Zusätzlich können Tickets über Tankstellen, Touristeninfo, Internet bezogen werden.

- Die GmbH finanziert sich in erster Linie aus dem Verkauf von Eintrittsplaketten: Tagesplaketten(20 Euro), 10er Karten(180 Euro)

- Einrichtung einer zentralen Telefonnummer für Notfälle. Die Mitnahme eines Mobiltelefons auf dem Trail wird empfohlen.

- Auch Hotels, Gaststätten u. an den Endpunkten Waschanlagen, SB-Waschplätze können gegen Zahlung einer Lizenzgebühr miteingebunden werden.

- Partnergewinnung: ADAC, Autohersteller, Reifenhersteller, etc.

- Verleih von Fahrzeugen.

- Geländewagentaxis(ähnlich Ringtaxi auf der Nordschleife).

- Events.

- Überregionale Vermarktung per Internet und Hinweisschild an der Autobahn A46.

- Eingang in kartografische Werke(Atlanten, google earth, Navigationssysteme, etc.)

- Fahrkurse, Wintertraining.

- Abschnittsweise Aufgabelung der Grundroute nach Schwierigkeitsgrad: einfach, mittel, schwer, um unterschiedlichen Fahr -zeugen und -Können gerecht zu werden.

- Schaffung von Attraktionen, künstlichen Hindernissen, die den Fahrer herausfordern: flache Bachdurchquerung, kurze steile Auf- u. Abfahrten, Serpentinenweg, Wippen, Slalom, Parcours, schmale Brücken, Steinbrüche, etc.

- Nachtfahrten.

Standorte und Streckenführung:

 - Die Streckenführung ist beliebig. Stadtnahe Zufahrts- u. Endpunkte mit Autobahnnähe(A46) wären vorteilhaft

- Grundsätzlich wird, falls sich genügend Grundbesitzer bereit erklären ihre Wege zu verpachten, angestrebt den Geländewagentrail im Bereich der Kommunen Meschede und Bestwig anzusiedeln.

Kosten u. Finanzierung

 - Das Grundkapital und die geschätzten Investitionskosten werden durch die GmbH bereitgestellt.

- Insoweit private Wege und Flächen genutzt werden, orientieren sich die Ausgaben für das Wegenetz an den Einnahmen. Investitionen in Verbindungswege, für Ausbesserung und Sicherung bestehender Wege, für Beschilderung, Plakettenverkauf, Automaten, etc. übernimmt die GmbH. Marketing und Werbung ebenfalls. Die Grundbesitzer sorgen für die Instandhaltung und Befahrbarkeit der Wege.

- Beantragung von EU-Mitteln: Mittelzuweisungen z.B. für die LEADER-Region „4 mitten im Sauerland"

- Einnahmen durch Vergabe von Lizenzen, Namensrechten, usw. an Sponsoren(Autohersteller, Reifenhersteller, o.ä.).

Realisierungswahrscheinlichkeit und Diskussion:

Die Idee des Geländwagenparcours wurde in der örtlichen Presse(„Westfalenpost Lokalteil Meschede/Bestwig") bereits vorgestellt und sehr kontrovers diskutiert.

In Zeiten des „Klimawandels" erscheint vielen Menschen eine Geländewagenstrecke nicht zeitgemäss und aus umweltpolitischer Sicht unkorrekt. Zudem wird eine Imageschädigung der sauerländischen Region als Erholungszentrum befürchtet.

Fakt ist aber auch, dass es keinen Unterschied macht, ob die bereits vorhandenen Geländewagen nun auf einer Land-/ Bundesstrasse oder Autobahn unterwegs sind, oder, ob sie abschnittsweise auf Feld u. Waldwegen verkehren. Zu berücksichtigen ist ausserdem, dass einer 20 bis 30 km langen Geländewagenroute immer noch ein gut erschlossenes Wander- u. Radwegenetz mit weit über tausend Kilometern gegenübersteht. Interessenskonflikte sind bei entsprechender Planung daher problemlos zu vermeiden.

Da die Erträge wahrscheinlich deutlicher höher sind als die Investitionen ist das Projekt, egal in welcher Form die Trägerschaft organisiert wird, profitabel.

Letztendlich hängt die Realisierungswahrscheinlichkeit in erster Linie davon ab, ob sich in der Planungsphase genügend Grundbesitzer finden lassen, um eine zusammenhängende Strecke zu organisieren. Natürlich ist auch die Kooperationsbereitschaft der Gemeinden erforderlich.

 Meschede, 27.02.2010

 Interessenten, die Wegeflächen für den Trail zur Verfügung stellen möchten, wenden sich bitte an folgende Adresse:

E-Mail: albidoc@freenet.de

Postadresse: Dr. Alm, Hückeler Höhe 1, 59872 Meschede

Telefonisch: 0291/9085999

Am besten wäre die Zusendung einer Karte(Kopie der Flurkarte, Wanderkarte, etc.), wo die in Frage kommenden Wege dargestellt werden. Alle Angaben und Interessentendaten werden selbstverständlich absolut vertraulich behandelt!